Deichstrasse in Hamburg

„In der Deichstraße stehen Häuser, die vor der Zerstörung des „alten Hamburg“ im Großen Brand, dem Zweiten Weltkrieg und durch Abrissmaßnahmen 1950 bis 1980 weite Teile der Hamburger Innenstadt prägten, die sogenannten althamburgischen Bürgerhäuser. Diese vereinten Wohnen, Arbeiten und auch Speicher unter einem Dach. Das letzte als Außendeichhaus erbaute barocke Hamburger Kaufmannshaus steht an der Deichstraße auf der Wasserseite des Schutzwalls. 1686 erbaut, vereinte es Kontor-, Wohn- und Lagerhaus unter einem Dach. Nach dem Großen Brand 1842 – der in der Deichstraße begann – wandelte sich zunehmend das städtebauliche Bild Hamburgs, da verstärkt Wohnen und Arbeiten getrennt wurden: die Kaufleute, die die Bürgerhäuser wie die in der Deichstraße bewohnten, zogen in die Vororte außerhalb der Innenstadt und kamen zum Arbeiten in die Stadt, vornehmlich in sogenannte Kontorhäuser, die als neuer Haustypus bald die Hamburger Innenstadt prägen sollten.

Die alten Bürgerhäuser wurden zu reinen Mehrparteienwohnhäusern umgebaut, in die Erdgeschosse zogen meist Läden. Durch die erwähnten Zerstörungen alter Bausubstanz in der Hamburger Innenstadt blieben in den letzten Jahrzehnten immer weniger Häuser erhalten.

Bereits 1909 wanderte eine komplette Diele des Hauses Deichstraße 53 in das Museum für Hamburgische Geschichte, wo sie heute einen eigenen Raum bildet. Als auch das Ensemble an der Deichstraße zugunsten einer Straßenerweiterung abgerissen werden sollte, formierte sich bei Bürgern Widerstand, der im Jahre 1972 in der Gründung des Vereins Rettet die Deichstraße mündete. Der Verein konnte die Häuser durch Sammlung von Spenden erhalten und renovieren.

Heute gehört die Deichstraße zu einer touristischen Attraktion von hoher Anziehungskraft. Cafés und Restaurants in den Häusern verstärken diese Situation. Über schmale Gänge zwischen den Häusern gelangt man auf die Wasserseite, wo ein Ponton installiert ist.“

Auszug aus Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Deichstraße

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Nikolaifleet

Übersetzung mit Google-Text-Übersetzer:

In Deichstrasse are houses in the Great Fire, the Second World War and by demolition activities coined before the destruction of the „old Hamburg“ from 1950 to 1980 large parts of the center of Hamburg, called althamburgischen town houses. These combined living, working and storage under one roof. The last was built as outdoor Dykehouse baroque Hamburger merchant’s house is at the Deichstraße on the water side of the protective wall. . Built in 1686, it united Kontor-, residential and warehouse under one roof.  After the Great Fire 1842 – which began in the dike road – transformed increasingly the urban image of Hamburg as enhanced living and working were separated: the merchants, like the citizens of residential houses in the dike road, attracted to the suburbs outside the city and came to work in the city, especially in so-called office buildings that soon would characterize downtown Hamburg as a new type of house.

The old town houses have been converted into pure multiparty houses, in the ground floors usually attracted shops. By mentioned destruction of old buildings in the center of Hamburg fewer houses were preserved in the last decades.

Back in 1909, wandered a full hall of the house Deichstrasse 53 in the Museum of Hamburg History, where it creates its own space today. As the ensemble at the Deichstraße be demolished in favor of a road extension, was formed by citizens resistor in the establishment of the association Save culminated Deichstraße in 1972. The association could get the houses by raising funds and renovate.

Today Deichstraße belongs to a tourist attraction of great attraction. Cafes and restaurants in the houses reinforce this situation. About narrow passages between the houses leads to the water side, where a pontoon is installed.

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„Das Ensemble der Bürgerhäuser an der Deichstraße steht – wie der Name auch sagt – auf einem Deich zwischen Straße und Nikolaifleet. In der frühen Neuzeit wurden die Grundstücke auf den Deichen mit Gebäuden bebaut, da Hamburg durch zunehmenden Handel einen enormen Aufschwung nahm und in der Stadt bald ein Platzmangel herrschte. Die Gebäudegruppe besteht aus mehreren Fachwerkhäusern, die zur Straße hin mit repräsentativen Fassaden ausgestattet sind, zur Fleetseite hin (Nikolaifleet) aber ihr Fachwerk behalten haben. Dort befinden sich Ladeluken, über die die Schuten im Nikolaifleet mittels eines Flaschenzugs entladen und die Waren direkt in die als Speicher genutzten Räume des Hauses gebracht werden konnten.

Im vorderen Teil des Hauses befand sich dagegen der Wohnbereich, das Kontor und die typische, repräsentative Diele einschloss. Allerdings ist diese Form des Hauses bis heute kaum erhalten geblieben, da die Häuser im Laufe der Jahre stark verändert wurden, so wurden bei mehreren Häusern im Erdgeschoss Läden eingebaut. Das bedeutendste Gebäude ist das Haus Nummer 37 („Althamburgisches Bürgerhaus“), welches zwar auch durch die Einrichtung von Wohnungen im 19. Jahrhundert verändert wurde, aber durch den Erhalt einer authentischen, zweigeschossigen Diele aus dem Barock und wertvolles Mobiliar, welches aus im Zweiten Weltkrieg zerstörten Bürgerhäusern stammt, eine gewisse Bedeutung hat.“

Auszug aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Deichstraße

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The ensemble of town houses on the Deichstraße is – as the name says – on a dike between road and Nikolaifleet. In the early modern period, the plots were built on the dikes with buildings since Hamburg by increasing trade took a huge boom and in the city soon, there was a lack of space. The building group consists of several half-timbered houses, which are fitted to the street with representative facades for Fleet side (Nikolaifleet) but have retained their Tudor. There are hatches, discharging through the barges in Nikolaifleet means of a pulley and the goods could be placed directly in the data used as storage rooms of the house.

In front of the house there was, however, the living room, the office and the typical, representative floorboard included. However, this form of the house until today has remained hardly obtained because the houses were changed greatly over the years, so stores were installed at several houses on the ground floor. The most important building is the house number 37 ( „Althamburgisches Mansion“), which was indeed changed by the establishment of dwellings in the 19th century, but by obtaining an authentic, two-storey hall from the Baroque and valuable furniture, which consists in the Second world war destroyed burgher houses comes, has a certain significance.

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