Küstenschutz – Kampf um den Sand

Kampf um Sand

Weltweit ist der Kampf um Sand in vollem Gange. Wangerooge  ist nur einer von vielen Orten weltweit an denen Menschen gegen die Elemente kämpfen. Millionen Kubikmeter werden jährlich von immer heftigeren Stürmen fortgerissen und müssen mühsam von Menschen wieder herbeigeschafft werden. Sand gerät dadurch in einen kostspieligen Kreislauf weil die Bewohner der Küstenlinien den Sturmgewalten nicht weichen wollen.

Auf Wangerooge haben umfangreiche Vermessungen und Berechnungen ergeben dass die Dünenbreite und die Strandhöhe nicht mehr ausreichen um bei Sturmfluten einen Durchbruch der Dünen zu verhindern. Bei Ebbe rollen nun die Bagger, um mit rund 130.000 Kubikmeter Sand den Strand zu erhöhen. Da dieser Auftrag nur temporären Charakter hat wiederholen sich diese Aufgaben und Kosten Jahr für Jahr. Verschwinden die Inseln vor der deutschen Nordseeküste dann ist auch das dahinter liegende Festland betroffen.

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5 Gedanken zu “Küstenschutz – Kampf um den Sand

  1. Wir haben im Frühjahr auch erstaunt dieses Schauspiel beobachtet und waren anschließend bei der Recherche entsetzt über die Kosten zu diesem mühsamen da jährlich stattfindenden Aufwand. Der Begriff Sandmafia kommt nicht von ungefähr – nicht nur die Natur raubt den Strand von den Küsten.
    Sand wird mittlerweile knapp und durch organisierte Kriminalität direkt auch gestohlen. Unfassbar!

    Gefällt 2 Personen

  2. Pingback: Delta Tide | What's (in) the picture?

  3. Pingback: WPC: Delta | Lillie-Put

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